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Wespen- und Hornissenberatung

Wespennest auf der Terrasse, Hornissen unter dem Dach: In den meisten Fällen ist die Lage weniger bedrohlich, als sie im ersten Moment wirkt. Sprich mit uns, bevor du etwas unternimmst. Die Beratung am Telefon kostet nichts, und viele Fälle sind damit erledigt.

Jetzt anrufen: 0179 4935251  oder  01520 1722214

Werner und Udo, Imkerei Der Bienenfritze in Lage · Beratung für OWL · erreichbar Tagsüber

Was du jetzt tun solltest – und was nicht

  • Abstand halten. Zwei bis vier Meter genügen meist. Halte die Flugbahn vor dem Einflugloch frei und arbeite dort nicht.

  • Nicht wedeln, nicht pusten. Der Atem enthält Kohlendioxid – für Wespen ein Alarmsignal. Ruhige Bewegungen sind der beste Schutz.

  • Nichts selbst entfernen. Kein Spray, kein Wasser, das Einflugloch nicht zukleben. Das ist der häufigste Weg zu Stichen – und verboten.

  • Nachts das Licht ausmachen. Hornissen fliegen Lichtquellen an. Rollladen schließen und Fliegengitter reichen aus.

  • Bei allergischer Reaktion sofort 112. Atemnot, Schwindel, Übelkeit, Herzrasen oder Quaddeln fern von der Einstichstelle sind Zeichen einer schweren Reaktion.

Warum du das Nest nicht selbst entfernen darfst

Alle heimischen Wespen und Hornissen sind nach § 44 Bundesnaturschutzgesetz besonders geschützt, Hornissen zusätzlich streng geschützt. Ein Nest zu zerstören ist ohne vernünftigen Grund verboten – auch auf dem eigenen Grundstück, auch als Eigentümer. Die Bußgeldrahmen setzen die Länder fest.

Gibt es einen echten Konflikt – Nest an der Haustür, Allergie im Haushalt, Nest im Sandkasten –, dann gibt es einen Weg: Die untere Naturschutzbehörde kann eine Umsiedlung oder Entnahme genehmigen. [Begleitet ihr diesen Antrag?]

Wenn es nicht anders geht: der Weg über die Behörde

Bei einem echten Konflikt kann die untere Naturschutzbehörde eine Umsiedlung oder eine Entnahme genehmigen. Den Antrag musst du nicht allein stellen – wir begleiten ihn:

  • Einschätzung vorab. Wir sehen uns die Lage an und sagen dir ehrlich, ob ein Antrag Aussicht hat. Häufig ist er gar nicht nötig, weil sich das Volk bis zum Herbst von selbst auflöst.

  • Hilfe beim Antrag. Wir sagen dir, was hineingehört, welche Fotos die Behörde braucht und wie die Begründung aussehen muss, damit sie trägt.

  • Nach der Genehmigung. Wir entfernen oder siedeln das Nest um. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand – was auf dich zukommt, besprechen wir vorher.

Was wir für dich tun

  • Beratung am Telefon, kostenlos. Du beschreibst, was du siehst; wir sagen dir, worauf es ankommt. Die meisten Fälle sind damit erledigt.

  • Bestimmung nach Foto. Schick uns ein Bild – oft lässt sich die Art damit schon klären.

  • Besichtigung vor Ort. Wenn es nötig ist, kommen wir vorbei. Im Umkreis von 15 Kilometern um Lage, gegen eine Aufwandspauschale von 30 Euro.

  • Begleitung beim Antrag bei der unteren Naturschutzbehörde, wenn ein Nest wirklich weg muss.

  • Entfernung oder Umsiedlung, wenn die Behörde sie genehmigt hat – die Kosten richten sich nach dem Aufwand.

Was es kostet

  • Beratung am Telefon: kostenlos.

  • Bestimmung nach Foto: kostenlos.

  • Besichtigung vor Ort: 30 Euro Aufwandspauschale, im Umkreis von 15 Kilometern um Lage.

  • Entfernung oder Umsiedlung: nach Aufwand. Was auf dich zukommt, sagen wir dir vorher.

Wann du dich melden solltest

  • Du hast ein Nest gefunden und weißt nicht, welche Art es ist.

  • Das Nest sitzt an einer ungünstigen Stelle: Hauseingang, Rollladenkasten, Terrasse, Sandkasten.

  • Jemand im Haushalt reagiert allergisch auf Stiche.

  • Du vermutest eine Asiatische Hornisse.

  • Du bist einfach unsicher. Du musst kein Experte sein. Das sind wir.

Die Europäische Hornisse (Vespa crabro) ist eine geschützte, nützliche Hornissenart in Deutschland und wichtig für das Ökosystem.
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) ist eine invasive, bienenräuberische Hornissenart, die sich in Europa ausbreitet und als Gefahr für Honigbienen und Imkerei gilt.
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Die Deutsche Wespe (Vespula germanica) ist eine weit verbreitete Wespenart in Deutschland und spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem, obwohl sie oft als lästig wahrgenommen wird.

Die Asiatische Hornisse: was gilt

Die Asiatische Hornisse ist in OWL angekommen. Als Imker merken wir das unmittelbar: Sie jagt Honigbienen vor dem Flugloch und kann ein Volk spürbar schwächen.

Rechtslage: Seit März 2025 gilt die Art als etabliert, die flächendeckende Tilgungspflicht ist entfallen. Das Melden bleibt: Nordrhein-Westfalen bittet weiterhin darum, jeden Fund mit Bildbeleg über das Neobiota-Portal zu melden.

 

 

Asiatische Königin
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Kontakt

Imkerei Der Bienenfritze · Werner Watermeier
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